Erfolgreiche Eröffnung der Postausstellung

Postillion Andreas Stöhr

Postillion Andreas Stöhr

Mit einem Posthornsignal wurde die diesjährige Wechselausstellung 2016 des Museums “Schöne Stiege” im Foyer der Kreissparkasse Riedlingen eröffnet. Museumsleiter Winfried Aßfalg begrüßte die zahlreichen aus nah und fern angereisten postbegeisterten Besucher. Er freute sich, dass einer seiner Museumsmitarbeiter die diesjährige Wechselausstellung geplant hat.

 

 

 

 

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Postexperte Werner Selg

Werner Selg, der die Ausstellung mit Exponaten aus seiner Sammlung  und von  weiteren Leihgebern gestaltet hat, führte in einem fachkundigen Vortrag die Besucher durch die Riedlinger Postgeschichte. Er, der letzte Verwaltungsleiter der Deutschen Post AG in Riedlingen, erwies sich dabei als profunder Experte auf diesem Gebiet.

 

 

 

 

Vorsitzender Christian Helfert

Vorsitzender Christian Helfert

Der Vorsitzende des Briefmarkensammlervereins, Christian Helfert, zeigte in seinem Vortrag anhand von 2 Briefen von Riedlingen in die Schweiz auf, wie sich die Postzustellung im Laufe der Jahre änderte. Wurden anfangs die Gebühren beim Empfänger kassiert, so musste später der Absender die Gebühren im Voraus entrichten.

Für die Stadt Riedlingen sprach der stellvertretende Bürgermeister Manfred Birkle ein Grußwort.
Der Regionalleiter der Kreissparkasse Riedlingen, Matthias Reichelt, war in seinem Schlusswort überwältigt von der Historie seines Sparkassengebäudes, das in früheren Jahren die Posthalterei und den Gasthof zur Post beherbergte. Auch berichtete er, dass zu dieser Veranstaltung so viele Besucherinnen und Besucher kamen, dass die dafür vorgesehene Anzahl der Stühle nicht reichte. So mussten die Sparkassenmitarbeiter noch Stühle aus den Beratungsbereichen holen, damit alle einen Sitzplatz bekamen. Zum Abschluss spielte Postillion Andreas Stöhr – Trompeter bei der Stadtmusik Riedlingen und der Musikkapelle Möhringen – noch “Hoch auf dem gelben Wagen”. Werner Selg hatte dazu den Text an das Publikum aussteilen lassen, so dass alle mitsingen konnten. Anschließend gab es noch die Möglichkeit, die Wechselausstellung im Museum anzusehen.

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